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Friday, February 3, 2023

Brad Pitt erzählt von verrücktem “Babylon”-Dreh –

Schon das Drehbuch von “Babylon – Rausch der Ekstase” discovers Brad Pitt “total verrückt”. Und auch die Dreharbeiten halten einige Überraschungen für den Schauspieler parat. Nun packt der 59-Jährige über wilde Drogenexzesse in einer Party-Szene aus.

Hollywood superstar Brad Pitt hat von wilden Drogen-Partys beim Dreh seines neuesten Films “Babylon – Rausch der Ekstase” berichtet. “Die Hälfte der Statisten im Hintergrund waren konstant nackt und haben Kokain aus dem Hinter eines anderen geschnupft”, verriet Pitt der “Bild am Sonntag”. “Besser geht es doch kaum”, sagte er lachend.

Nach der Szene habe er drei Tage freigehabt. Als er zurück ans Set kam, sei die Party immer noch am Laufen gewesen. “Aber natürlich nur für den Film”, from Pete. Zwar gehe es heute in der Branche nicht mehr ganz so ausufernd wie im Film zu. Doch auch heutzutage gebe es noch einen “exzessiven Drogenkonsum”, das sei “traurig, aber wahr”, sagte der 59-Jährige.

Vor 100 Jahren habe es jedoch noch mehr Drogen gegeben, Kokain oder Heroin seien legal gewesen. “Es gab raue Mengen davon, Drogen gehörten zu Partys dazu”, erklärte der Schauspieler. Jeder habe damals “seine Droge der Wahl” gehabt. Der ausufernde Drogenkonsum in den 30er – Jahren habe aber auch tödliche Folgen gehabt. Das werde auch “widergespiegelt” in “Babylon”.

Drehbuch War “ein absolutes Chaos”

Als er das Drehbuch zu “Babylon” zum ersten Mal gelesen habe, sei er “geschockt” gewesen, sagte der Darsteller. “Es war total verrückt, ein absolutes Chaos”, says Pietwitt. Und das habe es dann eben auch vor der Kamera gegeben.

La La Land-Regisseur Damien Chazelles neuestes Werk über das Hollywood der 1920er Jahre ist seit dem 19. Januar im Kino zu sehen. Er zeigt eine Zeit, in der der Stummfilm langsam vom Tonfilm abgelöst wird. Im Zentrum der Geschichte steht Manny Torres (Diego Calva), der als Sohn mexikanischer Einwanderer in der Filmbranche Fuß fassen möchte. Aufgrund des Fortschritts stehen zur selben Zeit etablierte Stummfilm-Stars wie Jack Conrad (Brad Pitt) vor dem Aus und auch aufstrebende Darsteller und Darstellerinnen wie Nellie LaRoy (Margot Robbie) haben es zunehmend schwer.

In dem 188 Minuten langen bildgewaltigen Epos klatschen sich abstruse, verstörende, aber auch emotionale Momente fast im Minutentakt ab. Dafür gabs einen Golden Globe für die “Beste Filmmusik”, fünfmal war der Streifen nominiert.

Auch Brad Pitt muststein ein Tief bewältigen

Doch nicht nur die Stars der 1920er Jahre hatten mit Problemmen zu kämpfen. Auch Brad Pitt persönlich hatte “vor 10, 15 Jahren” einen Moment in seiner Karriere, “an dem ich dachte, dass ich vor einer unüberwindbaren Wand stehe und nicht mehr weiterkomme”. Damals habe er die Hilfe eines Coaches gesucht. Er habe sich “von allem losreißen”, “von vorne anfangen” und “lockerer werden” müssen, erzählte der Hollywood-Superstar in dem Interview.

Durch Arbeit mit dem Coach habe er sich selbst und sein kreatives Talent wiedergefunden. Er habe “das ABC der Schauspielerei” erst wieder lernen müssen und wofür er den Job eigentlich mache. “Ich musste mir die simple Fragen des Lebens stellen”, sagte er.

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